{"id":26529,"date":"2018-07-17T11:11:35","date_gmt":"2018-07-17T11:11:35","guid":{"rendered":"http:\/\/hansschmidt.de\/?p=26529"},"modified":"2018-07-19T12:01:24","modified_gmt":"2018-07-19T12:01:24","slug":"26529","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hansschmidt.de\/?p=26529","title":{"rendered":"Wolf Spemann: Ansprache zur Er\u00f6ffnung der Ausstellung HANS SCHMIDT im Klingspor-Museum Offenbach am Donnerstag den 6. M\u00e4rz 2008"},"content":{"rendered":"<p>[et_pb_section bb_built=&#8220;1&#8243;][et_pb_row][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243;][et_pb_text _builder_version=&#8220;3.8&#8243;]<\/p>\n<p>WOLF SPEMANN<br \/>\nBILDHAUER, DR. PHIL.<br \/>\nAUSSICHT 9A<br \/>\nD \u2013 65193 WIESBADEN<br \/>\nTEL.: 0611 \u2013 521432<br \/>\nFAX: 0611 &#8211; 9599361<br \/>\nMail:Wolf.Spemann@t-online.de<br \/>\nwww.spemann-skulpturen.de<br \/>\nWiesbaden, Januar 2008<\/p>\n<p><strong>Ansprache zur Er\u00f6ffnung der Ausstellung HANS SCHMIDT<\/strong><br \/>\n<strong>im Klingspor-Museum Offenbach am Donnerstag den 6. M\u00e4rz 2008<\/strong><\/p>\n<p>Anrede<br \/>\nLassen Sie mich zu Anfang die wichtigsten Daten im Leben von Hans Schmidt<br \/>\nnennen. Er hat 20 Jahre in Offenbach gelehrt und ist vielen von Ihnen bekannt,<br \/>\ndarum kann ich diesen Rahmen sehr eingrenzen.<br \/>\nEr ist vor 85 Jahren in Leipzig geboren. Dort hat er eine Lehre als Kartolithograph<br \/>\nabsolviert, wurde 1942 eingezogen und 1944 fast automatisch als Kartograph<br \/>\neingesetzt. Er arbeitete in einem Kartenwagen Seite an Seite mit dem Bruder meines<br \/>\nVaters RUDO SPEMANN. Sie feierten gemeinsam Rudos 40. Geburtstag. Hans<br \/>\nSchmidt war gerade halb so alt.<br \/>\nSein Interesse hatte sich von der rein handwerklichen Arbeit als Kartograph bereits<br \/>\nder Schrift zugewandt, Vorbild war Rudolf Koch. Durch Rudo Spemann erfuhr<br \/>\nSchmidt dann einiges \u00fcber Schneidler, Tiemann und andere, sein Blick weitete sich.<br \/>\nWenn Leerlauf im Dienst war, schrieb Rudo seine eigenen Bl\u00e4tter. Ich zitiere aus<br \/>\nSchmidts Erinnerung \u201e\u2026er nutze auch die geringste f\u00fcnfmin\u00fctige Pause bis zum<br \/>\nAntreten, um seine Bl\u00e4tter weiterzubringen. Dieses besessene Arbeiten hat mich<br \/>\nsehr beeindruckt und angeregt. Und nebenbei gab er mir Schriftunterricht.\u201c ( 1 )<br \/>\nDamals vor 64 Jahren, haben die Kriegswirren zwei Menschen zusammengew\u00fcrfelt,<br \/>\ndem einen zum wegweisenden Nutzen und dem anderen \u2013 dessen bin ich sicher &#8211;<br \/>\nzu einem stillen Gl\u00fccksgef\u00fchl dar\u00fcber, selbst unter derma\u00dfen chaotischen<br \/>\nUmst\u00e4nden von dem besten, was er konnte, etwas weitergeben zu d\u00fcrfen.<br \/>\nDas Ende des Krieges trennte die beiden. Hans Schmidt kam in<br \/>\nGefangenschaft. Durch Verwundung und Krankheit wurde er bald entlassen, kehrte<br \/>\nnach Leipzig zur\u00fcck und arbeitete als Kartograph, bis er 1947 ein Studium an der<br \/>\nLeipziger Akademie f\u00fcr Buchgewerbe und Graphik aufnehmen konnte. Schon nach 4<br \/>\nJahren wechselte er vom Studium in den Beruf und ging als Typograf an die<br \/>\nEggebrecht-Presse nach Mainz. 1956 fand eine erste und 1961 eine zweite<br \/>\nAusstellung im Klingspor-Museum statt. Es erschien ein Katalog mit einem<br \/>\nbegleitenden Text von Dr. Hans-Adolf Halbey, im Auftrag der Vereinigung der<br \/>\n\u201eFreunde des Klingspor-Museums\u201c<br \/>\nEs ist das gemeinsame Schicksal aller Hochschullehrer, die sich f\u00fcr ihre<br \/>\nStudenten verantwortungsvoll engagieren, dass sie bis zur Pensionierung nur mit<br \/>\neinem Bruchteil ihrer Kraft zur eigenen Arbeit kommen. 1983, als Hans Schmidt<br \/>\npensioniert wurde, gab die Hochschule eine Zeitung heraus, die Nr. 9 des \u201ehfg<br \/>\nforum\u201c.<br \/>\nDarin hat Schmidt auf 10 gro\u00dfformatigen Seiten unter dem Titel \u201eSchriftunterricht\u201c<br \/>\ndas Fazit aus 20 Jahren Lehre gezogen. Es war stets sein Ziel die Autorit\u00e4t der<br \/>\nVorlage abzubauen \u2013 und den Mut zur eigenen Formphantasie anzuregen ( 2 )<br \/>\nIn der Lehre hat Hans Schmidt die dreidimensionale Schrift nicht behandelt.<br \/>\nIm Jahr seiner Pensionierung schrieb die Vereinigung der<br \/>\nFreunde des Klingspor-Museums einen Wettbewerb zum Thema \u201eDreidimensionale<br \/>\nSchrift\u201c aus. So wurde der Abschied von Hans Schmidt zugleich ein Hinweis auf<br \/>\nseine zuk\u00fcnftige T\u00e4tigkeit. Hans Schmidt war es verg\u00f6nnt, danach eine neue und bis<br \/>\nheute anhaltende Phase seiner Arbeit zu beginnen. Er zog nach Badenhard im<br \/>\nHunsr\u00fcck, weit ab von allem Trubel der Zeit und nun entstanden Zug um Zug immer<br \/>\nh\u00e4ufiger dreidimensionale Schriften, die in den letzten Jahren sein Werk dominieren.<br \/>\nDer \u00dcbergang von der Fl\u00e4che zur Dreidimensionalit\u00e4t entstand nicht durch Falten,<br \/>\nwas denkbar gewesen w\u00e4re, sondern durch Schneiden. Man kann das sehr gut<br \/>\nanhand der Kataloge verfolgen, die 1988, 92, 98, 2001 und 2004 herausgekommen<br \/>\nsind.<br \/>\nHeute erscheint der f\u00fcnfte Katalog seit Schmidt nach Badenhard gezogen ist; ein<br \/>\nZeichen daf\u00fcr, mit welcher Besessenheit er arbeitet. In der menschlichen Begegnung<br \/>\nwirkt Hans Schmid ruhig, fast still, schweigsam. Aber in ihm muss es st\u00e4ndig brodeln,<br \/>\nwie die Solfatara bei Neapel, die nie Ruhe findet. Er experimentiert mit allem was ihm<br \/>\nin die H\u00e4nde kommt. In der Hinsicht kennt er kein Tabu. Diese Freiheit hat im Alter<br \/>\nnoch zugenommen. Fast alles stellt er selbst her, aus Metall, Holz, Seilen,<br \/>\nKunststoffen und sogar Keramik, d.h. er hat einen eigenen Brennofen. Und doch<br \/>\nwerden diese Techniken nie Selbstzweck, sondern dienen dem jeweiligen Sinn des<br \/>\nTextes, bei dem Hans Schmidt Form und Inhalt in Einklang bringen will. Der Inhalt ist<br \/>\nder Ansto\u00df, aber er gibt die Form nicht vor.<br \/>\nDie Ausstellung, die wir heute er\u00f6ffnen, ist keine Retrospektive. Sie zeigt Arbeiten,<br \/>\ndie vorwiegend in den letzten 20 Jahren, d. h. nach seiner letzten Ausstellung im<br \/>\nKlingspor-Museum 1988 entstanden sind.<br \/>\nEin Bindeglied finden Sie in der ersten Vitrine. Dort ist eine Kubus aus Karton<br \/>\nausgestellt: Die Worte ADAM und EVA, aus dem Jahren 1991 und 1993.<br \/>\nIch konzentriere mich jetzt weitgehend auf die dreidimensionalen Schriften,<br \/>\nwohl wissend, dass parallel dazu immer wieder gezeichnete und gedruckte Bl\u00e4tter<br \/>\nund B\u00fccher entstanden sind. Aber die Zeit verbietet mir, auf alles im Einzelnen<br \/>\neinzugehen.<br \/>\nDreidimensionale Schriften hat es seit vorgeschichtlicher Zeit gegeben.<br \/>\nVon eingekerbten H\u00f6lzern bis zu Buchstaben, die in Holz oder Stein gehauen<br \/>\nwurden, sind uns Texte in gro\u00dfer Zahl \u00fcberliefert. Das alles war Hans Schmidt<br \/>\nnat\u00fcrlich gel\u00e4ufig. Aber er geht nicht zur\u00fcck zu den Quellen, sondern setzt mitten im<br \/>\n20. Jahrhundert ein, indem er die Frage stellt \u201cWenn ein \u201eO\u201c eine Kreisfl\u00e4che sein<br \/>\nkann, warum sollte es nicht eine Halbkugel sein, und warum sollten die anderen<br \/>\nSchriftzeichen nicht auch plastische Formen haben k\u00f6nnen? Dieser Gedanke war<br \/>\nder Ansto\u00df\u201c<br \/>\nSchon 1965, also zwei Jahre nach Beginn seiner<br \/>\nLehrt\u00e4tigkeit, entstand ein erstes Schriftrelief, 72 x 48 cm gro\u00df, Holz, wei\u00df<br \/>\ngestrichen, so dass das Material unwichtig wurde, aber die Schattenwirkungen voll<br \/>\nzu Geltung kommen konnten. Schmidt bleibt \u201e\u2026immer auf der Basis der \u00fcber viele<br \/>\nJahrhunderte hin festgelegten Grundformen\u201c ( 4 )<br \/>\nAber im krassen Gegensatz zu den unz\u00e4hligen Schriftplatten, die \u00fcber die<br \/>\nJahrhunderte entstanden sind, beschr\u00e4nkt sich Schmidt selten auf eine erste und<br \/>\neine zweite Ebene. Seine Buchstaben ragen als Halbkugeln, Viertelkugeln,<br \/>\nPyramiden und schr\u00e4ge Ebenen in den Raum hinein. Es kommt zu einer<br \/>\nGeometrisierung der Schrift, die zu R\u00fcckwirkungen auf seine geschriebenen und<br \/>\ngezeichneten Schriften f\u00fchrt. Parallelen sieht er bei Erwin Heerich ( D\u00fcsseldorf ),<br \/>\nKarl Gerstner ( Basel ), Helmut Schmidt-Rhen ( Hamburg ) und Klaus Staudt, seinem<br \/>\nKollegen an der Hochschule. Das ist aber nur die halbe Wahrheit, denn man muss<br \/>\nim gleichen Atemzug sagen, dass die eben genannten Vertreter der absoluten,<br \/>\nkalten, systematischen Kunst, wie sie genannt wird, den Formen, den Kuben,<br \/>\nPyramiden, Kugeln, Scheiben und dergleichen, abverlangen, dass sie<br \/>\nkonkret f\u00fcr sich alleine stehen und aussagekr\u00e4ftig genug sein sollen, w\u00e4hrend<br \/>\nSchmidt mit der Schrift immer zugleich einen Text vermitteln will.<br \/>\nEs gibt noch eine zweite Parallele zur Bildhauerei der Moderne. Alexander<br \/>\nArchipenko hat 1915 eine menschliche Gestalt geschaffen, bei der er den<br \/>\nAussagewert von positiver und negativer Form gleichgesetzt hat. Kurz erl\u00e4utert, er<br \/>\nhat eine Frau dargestellt, die ihr Haar k\u00e4mmt. Den Raum zwischen dem rechten,<br \/>\nhoch gereckten Arm und dem links herunter fallenden Haar hat er als Durchbruch<br \/>\nmodelliert. Genau genommen ist die Positivform des Kopfes durch die Negativform<br \/>\neines Durchbruchs ersetzt.<br \/>\nAuf die ethische Konsequenz bei Archipenko will ich nicht eingehen, denn sie ber\u00fchrt<br \/>\nHans Schmidt nicht. Aber letzterer hat in seinen k\u00fchnen Schriftentw\u00fcrfen \u2013 ebenso<br \/>\nwie Archipenko \u2013 gestalterisch die positiven Formen und die negativen Formen<br \/>\ngleichrangig behandelt.<br \/>\nMit seinen Schriftstelen schl\u00e4gt Schmidt eine dritte Br\u00fccke zur modernen Kunst.<br \/>\nIndem man um die Stelen herumgehen muss oder die Stele drehen, um den Text<br \/>\nlesen zu k\u00f6nnen, \u00e4ndert sich der Anblick und es kann zu optischen Verschiebungen<br \/>\nkommen, die an die Op-art erinnern.<br \/>\nDie Lesbarkeit seiner Schriften ist ihm wichtig. Als ich ihn vor einem Vierteljahr im<br \/>\nVorfeld dieser Ausstellung in Badenhard besuchte, gingen wir durch sein Atelier. Er<br \/>\nbemerkte, dass ich bei dem einen oder anderen Text r\u00e4tselte, und dann sagte er<br \/>\nnach wenigen Sekunden: \u201eich helfe ihnen\u201c. Daraus entnehme ich, dass ihm nicht<br \/>\ndaran liegt, den anderen in ein undurchdringliches Dickicht zu schicken.<br \/>\nDie Texte sollen gelesen werden k\u00f6nnen, aber \u2013 so Schmidt \u2013 \u201eman kann den<br \/>\nLesern etwas zumuten.\u201c Beim Zeitunglesen soll die Schrift in den Hintergrund treten.<br \/>\nAuch bei einem Buch steht der Text im Vordergrund. Hans Schmidt sucht sich aber<br \/>\nTexte, die hoch komprimiert sind, verdichtet, und in wenigen Worten beim Leser<br \/>\nGedankenketten ausl\u00f6sen k\u00f6nnen. Es handelt sich durchweg um Texte von<br \/>\nDichtern, Philosophen oder aus der Bibel, die ihn besch\u00e4ftigen und die er zum<br \/>\nZeitpunkt seiner Arbeit f\u00fcr wesentlich h\u00e4lt.<br \/>\nEin Beispiel: Vor acht Jahren modellierte Schmidt einen Vierzeiler von Goethe mit<br \/>\ndem Text \u201ePr\u00fcfungen erwarte bis zuletzt.\u201c Die Schrift ist in einer Ebene gehalten.<br \/>\nKein Material wurde weggenommen, nur die Tonerde geschnitten, gestaucht oder<br \/>\ngebogen. Man braucht etwas Zeit, um die Zeilen lesen zu k\u00f6nnen. Um so<br \/>\neindringlicher wirkt die Einheit von Form, Text und Gehalt auf uns. Erde, aus der wir<br \/>\nsind, und zu der wir werden, ist in einfacher, elementarer Weise verformt und<br \/>\ngebrannt. Das ist alles. So existentiell wie Goethes Worte: geradezu lapidar.<br \/>\nHans Schmidt liest viel, ist an der gesamten Kultur<br \/>\ninteressiert und f\u00fchlt sich ihr verpflichtet. Seine Texte ausw\u00e4hlen und dann in eine<br \/>\nzeitgem\u00e4\u00dfe Form bringen, das ist f\u00fcr ihn \u201e\u2026eine Sache der Verantwortung vor dem<br \/>\nLeben, vor Gott, vor der Entwicklung der Kultur und vor den Mitmenschen\u201c. ( 5 ) Die<br \/>\nkirchlichen Institutionen interessieren ihn wenig. Aber ein Mensch, der in seinen<br \/>\nArbeiten so in die Tiefe geht, der kann gar nicht anders, als sich des Einflusses der<br \/>\n1.500 Jahre christlicher Kultur, in der wir leben, bewusst zu sein.<br \/>\nVon Hans Schmidt stammt der Satz: \u201e Die Schrift muss sich weiterentwickeln. Wir<br \/>\nm\u00fcssen die Schrift f\u00fcr unser Jahrhundert finden\u201c. ( 6 ) Damit formuliert er das gleiche<br \/>\nZiel, welches im \u00fcbertragenen Sinn f\u00fcr alle bildenden K\u00fcnste gilt. Die K\u00fcnstler haben<br \/>\nkulturell die Aufgabe, sich durch ihre Arbeit im Nebel der Zukunft voranzutasten und<br \/>\ndie Form \u2013 und Farbsprache der jeweiligen Gegenwart zu erschaffen. So jedenfalls<br \/>\nwar es \u00fcber viele Jahrhunderte.<br \/>\nVorhin habe ich bereits angedeutet, dass sich die heutige Bildende Kunst nicht klar<br \/>\nerkennen und umrei\u00dfen l\u00e4sst. Sie ist \u2013 wie jede Kunst &#8211; ein Spiegelbild unserer<br \/>\nGesellschaft. Die befindet sich in einer Phase der Aufl\u00f6sung. Adrienne Goehler, die<br \/>\n12 Jahre lang als Pr\u00e4sidentin der Hamburger Hochschule f\u00fcr bildende K\u00fcnste<br \/>\nsowohl die Kunstszene als auch die nachwachsenden Kr\u00e4fte an der Hochschule<br \/>\nbeobachtet hat, schrieb das Buch \u201eVerfl\u00fcssigungen\u201c ( 7 ) Sie analysiert und<br \/>\nbeschreibt die heutige Situation. Alle Stabilit\u00e4t verfl\u00fcssigt sich: allgemeing\u00fcltige<br \/>\nWerte, religi\u00f6se Bindungen, eine gro\u00dfe Zahl der Ehen, k\u00fcnstlerische Wertma\u00dfst\u00e4be<br \/>\nund vieles mehr ist ins Wanken geraten. Darin liegt die Chance, dass Neues<br \/>\nwachsen kann, aber auch eine Gefahr, wenn wir jeglichen Boden unter den F\u00fcssen<br \/>\nverlieren.<br \/>\nHans Schmidt geh\u00f6rt zu den Wenigen, die einerseits st\u00e4ndig bereit sind, an einer<br \/>\nWeiterentwicklung des Bestehenden zu arbeiten. Gleichzeitig setzt er in seiner<br \/>\nTextauswahl und deren bildhafte Umsetzung in Schrift feste Trittsteine, auf denen<br \/>\nman das f\u00fcr uns Menschen notwendige Mindestma\u00df an Boden unter den F\u00fcssen<br \/>\nsp\u00fcrt. Daf\u00fcr danken wir ihm. Die Ausstellung ist er\u00f6ffnet.<\/p>\n<p>Anmerkungen<br \/>\n1 Schmidt, Hans, in \u201eGottes Will hat kein Warumb\u201c, Offenbach 1995, S.6 \/\/ 2 vgl. S. 7 \/\/ 3 Katalog 1988 S. 29<br \/>\n4 Halbey, Hans-Adolf, in Katalog 1988, S.7 \/\/ 5 und 6 : Hans Schmidt im Gespr\u00e4ch am 29. 10. 07 in<br \/>\nBadenhard, Gespr\u00e4chsnotiz W. Spemann \/\/ 7 Adrienne Goehler: Verfl\u00fcssigungen, Ffm\/ New York 2006,<br \/>\nCampus<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><div class=\"et_pb_row et_pb_row_0 et_pb_row_empty\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div> WOLF SPEMANN BILDHAUER, DR. PHIL. AUSSICHT 9A D \u2013 65193 WIESBADEN TEL.: 0611 \u2013 521432 FAX: 0611 &#8211; 9599361 Mail:Wolf.Spemann@t-online.de www.spemann-skulpturen.de Wiesbaden, Januar 2008 Ansprache zur Er\u00f6ffnung der Ausstellung HANS SCHMIDT im Klingspor-Museum Offenbach am Donnerstag den 6. M\u00e4rz 2008 Anrede Lassen Sie mich zu Anfang die wichtigsten Daten im Leben von Hans Schmidt [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_et_pb_use_builder":"on","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":""},"categories":[9],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hansschmidt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/26529"}],"collection":[{"href":"https:\/\/hansschmidt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hansschmidt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hansschmidt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hansschmidt.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=26529"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/hansschmidt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/26529\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":26600,"href":"https:\/\/hansschmidt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/26529\/revisions\/26600"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hansschmidt.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=26529"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hansschmidt.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=26529"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hansschmidt.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=26529"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}